Marillen aus Ungarn

 

Die Region um Kecskemét ist ein traditionelles Anbaugebiet für Marillen in Südungarn. Der Boden der Umgebung besteht aus einem Löss-Sand-Gemisch. Dies bedeuted für die Pflanzen, dass die Nächte zwar relativ kühl, die Tage dafür aber umso wärmer sind. An sommerlichen Tagen erhalten die Pflanzen bis zu 300 % mehr Sonnenbestrahlung als in anderen Anbaugebieten. 

Das führt auch - neben den sehr guten Klimaverhältnis für Marillen - dazu, dass die Früchte nicht gespritzt werden müssen. 

 

Diese Marillen werden auch für den bekannten Marillenschnaps aus Ungarn hergestellt - der Kecskeméti Barackpálinka, auch unter Barack (ausgesprochen: Baratschk) bekannt. 

Dieser ist neben dem Slivovic der bekannteste Obstbrand aus Ungarn.

 

Da Marillen nur ganz wenig nachreifen können nachdem sie geerntet wurden, ist der Reifegrad bei dem sie gepfückt werden ausschlaggebend für den Geschmack. Das bedeutet, dass Marillen im Supermarkt nie den vollen Geschmack erreichen können, da der Transport und die Logistik bei Handelsketten viel zu lange dauern um Marillen reif ernten zu können.

 

Demgegenüber werden die Marillen, die von mir geliefert werden, erntefrisch direkt vom Bauern geholt und noch am selben Tag, spätestens am nächsten Tag zu Ihnen geliefert. 

Um dieses Service von frisch gepfückten Marillen anbieten zu können, kann ich Marillen nur auf Vorbestellung liefern, da sich solche Marillen naturgemäß nicht zu einer längeren Lagerung eignen.

 

Bitte beachten Sie daher auch, dass so reif gepflückte Marillen so schnell wie möglich verarbeitet werden sollten, bzw. eignen sich Marillen hervorragend zum Einfrieren.

 

Ich persönlich friere mir Marillen immer auf zwei Arten ein:

  1. für Marillenknödel
    Hierzu schneide ich vorsichtig entlang der Naht ein und entferne den Kern. Statt dem Kern geben viele gerne ein halbes Stück Würfelzucker hinein. Mir schmeckt es besser, wenn ich ein Stück Marzipan statt dem Zucker verwende. Anschließend in gewünschter Stückzahl in einem Gefrierbeutel verschlossen einfrieren. Wer ein Vakuumiergerät hat - bitte verwenden Sie dieses. Damit sehen Marillen nach einem Jahr immer noch wie frisch gepflückt aus.
     
  2. für Kuchen
    Dafür halbiere ich die Marillen, entferne die Kerne und gebe sie einlagig in einen großen Gefrierbeutel. Dann entferne ich soviel Luft wie möglich aus dem Säckchen und schließe den Beutel mit einer guten Klammer. 
    Besser gelingen Sie, wenn Sie die Marillenhälften auf ein Backblech legen und dieses Blech in den Gefrierschrank legen. Durchgefrorene Marillen anschließend in gewünschter Menge in Gefrierbeutel geben. Ich persönlich verzichte darauf . Meiner Meinung nach sieht man nach dem Backen keinen Unterschied mehr... ;-)
    Oder wie schon in Punkt 1 erwähnt, mit einem Vakuumiergerät arbeiten.

 

 

 

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